Endgültig gescheitert: Bergspezialist Lopez bleibt gesperrt
Der kolumbianische Radstar Miguel Ángel López bleibt endgültig bis 2027 wegen Dopings gesperrt. Der 32-Jährige scheiterte vor dem Schweizer Bundesgericht mit dem Einspruch gegen die Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofs CAS aus dem Mai. Der CAS hatte damals die vom Weltverband UCI ausgesprochene Vierjahressperre gegen den Kletterer bestätigt. Wie die UCI am Samstag mitteilte, ist der Fall damit geschlossen.
Der frühere Giro- und Vuelta-Dritte war 2025 für den Gebrauch und Besitz der verbotenen Substanz Menotropin während des Giro d'Italia 2022 gesperrt worden. Die Sperre läuft rückwirkend seit Juli 2023 bis Juli 2027.
Lopez, Sechster der Tour de France 2020, war Ende 2022 von seinem Astana-Team suspendiert worden, nachdem er vorher bereits mit dem umstrittenen und wegen Drogenhandels verhafteten Mediziner Marcos Maynar in Verbindung gebracht worden war. Bis zu seiner Suspendierung durch die UCI fuhr Lopez danach für das unterklassige kolumbianische Team Medellin-EPM.
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