Fürth: Mitglieder stimmen über Klubnamen ab
Nach 30 Jahren als SpVgg Greuther Fürth könnte das Kleeblatt schon bald wieder unter seinem alten Namen firmieren. Der Fußball-Zweitligist hat für den 8. November (11.00 Uhr) eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Die Klubangehörigen sollen bei der Sitzung im Stadion am Ronhof darüber abstimmen, ob es zu einer Rückbenennung in SpVgg Fürth kommt.
Der Traditionsverein feierte als SpVgg Fürth 1914, 1926 und 1929 die deutsche Meisterschaft. Im Jahr 1996 schlossen sich die Fürther mit der TSV Vestenbergsgreuth zusammen und gaben sich den neuen Namen. Zahlreiche Anhänger der Franken fordern seit langer Zeit die Rückkehr zur alten Bezeichnung. Die Verantwortlichen des Vereins wollen vor der Abstimmung keine Stellung beziehen.
"Präsidium, Aufsichtsrat, Wirtschaftsbeirat und Ehrenrat haben sich zuvor in unterschiedlichen Konstellationen und in mehreren Sitzungen mit der bevorstehenden außerordentlichen Mitgliederversammlung befasst", teilte der Klub mit: "Hierbei haben alle Gremien beschlossen, die Abstimmung neutral zu begleiten und die Vorbereitung der Versammlung sowohl im Vorfeld als auch im Nachgang aktiv und konstruktiv mitzugestalten. Eine Empfehlung oder ein Wahlkampf zugunsten einer der möglichen Positionen wird weiterhin seitens der Gremien nicht erfolgen."
Ziel sei "eine sachliche und ruhige Mitgliederversammlung, die ordnungsgemäß im Rahmen ihrer Tagesordnung verläuft und deren Ergebnis von allen Mitgliedern respektiert wird".
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