Nach Unglück in Miami: Amazon setzt Kooperation mit Fluggesellschaft aus
Nach dem folgenschweren Unfall mit einem von Amazon genutzten Frachtflugzeug in Miami stellt der Online-Versandhändler die Zusammenarbeit mit der betroffenen Fluggesellschaft vorerst ein. Sicherheit stehe für den Konzern an erster Stelle, erklärte Amazon-Sprecherin Kelly Nantel am Sonntag (Ortszeit). Das Unternehmen werde die Ermittlungen nach dem Unglück weiterhin voll unterstützen.
Das Amazon-Frachtflugzeug der Fluggesellschaft 21 Air war am 6. September bei der Landung in Miami im US-Bundesstaat Florida über die Landebahn hinausgeschossen und in mehrere Fahrzeuge gerast. Dabei kamen fünf Menschen am Boden ums Leben. Die beiden Piloten der Maschine wurden bei dem Unglück verletzt.
Nach ersten Ermittlungen der US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB hatte die Cockpit-Crew offenbar versucht, die Landung abzubrechen, bevor die Maschine einen Begrenzungszaun durchbrach und in die Fahrzeuge krachte.
Laut US-Medienberichten werfen mehrere ehemalige Mitarbeiter von Air 21 dem Unternehmen Verstöße gegen Sicherheitsvorschriften vor. Die Unternehmensleitung versuchte demnach, Angestellte davon abzuhalten, Sicherheitsprobleme zu melden.
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