Steuerhinterziehung in Millionenhöhe mit Fahrdienstleistern in Frankfurt am Main
Weil sie mit illegalen Fahrten für Fahrdienstleister einen Steuerschaden in Millionenhöhe verursacht haben sollen, hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main Anklage gegen fünf Männer und eine Frau erhoben. Ihnen werden besonders schwere illegale Beschäftigung, besonders schwere Steuerhinterziehung und bandenmäßige Urkundenfälschung vorgeworfen, wie die hessische Behörde am Donnerstag mitteilte.
Sie sollen zwischen Februar 2022 und Januar 2025 für über zwei Fahrdienstleisterplattformen vermittelte Fahrten Arbeitnehmer eingesetzt haben, die nicht zur Sozialversicherung angemeldet waren. Zudem sollen sie zahlreiche Fahrer mit falschen Dokumenten ausgestattet und Umsatzsteuer hinterzogen haben.
Seit Ende 2023 wird gegen die Gruppe ermittelt. Den Mitgliedern werden 719 Taten vorgeworfen. Durch die Steuerhinterziehung sei ein Schaden von rund 3,4 Millionen Euro entstanden.
Hauptangeschuldigte sind zwei Männer im Alter von 36 und 37 Jahren. Sie sitzen seit Juli in Untersuchungshaft. Über die Eröffnung eines Hauptverfahrens muss das Landgericht Frankfurt entscheiden.
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