Trump: Sohn hat russischem Geschäftsmann Geld für Hochzeitsfeier zurückgezahlt
US-Präsident Donald Trumps ältester Sohn hat einem russischen Geschäftsmann mit Verbindungen zum Kreml das Geld zurückgezahlt, das dieser für die Feierlichkeiten nach der Hochzeit des Präsidentensohnes ausgegeben hatte. Die Vorgänge seien zwar "völlig erlaubt" gewesen, "aber soweit ich weiß, hat er es ihm zurückgezahlt", sagte Trump mit Blick auf seinen Sohn am Freitag vor Journalisten im Oval Office.
Trump sagte weiter, es sei "sehr verbreitet", dass Freunden Hochzeitspartys zu finanzieren. "Ich habe von vielen Leuten gehört, die Hochzeitspartys geben", sagte er. "Ich habe selbst viele Partys gegeben", fügte er hinzu.
Donald Trump Jr. und seine Frau Bettina Trump hatten am Montag einen Bericht der Investigativ-Website "ProPublica" bestätigt, wonach der russische Geschäftsmann Umar Kremlew Feierlichkeiten nach ihrer Hochzeit finanziert habe. Beide erklärten im Onlinedienst Instagram, ihr "lieber Freund" Kremlew habe im Mai auf den Bahamas "sehr großzügig zwei unglaubliche Nächte" voller Feierlichkeiten ausgerichtet.
Laut "ProPublica" hatte Kremlew die Kosten für die Feiern in Höhe von hunderttausenden Dollar übernommen. "Es war ein außerordentlich großzügiges Hochzeitsgeschenk eines Freundes – etwas, wofür wir unglaublich dankbar waren und weiterhin sind", schrieb das Paar.
Präsident Trump hatte weder an der Hochzeit seines Sohnes noch an den anschließenden Feiern teilgenommen. Der US-Präsident begründete dies damit, dass er während der Gespräche über den Iran-Konflikt in Washington bleiben müsse.
Kremlew ist der Präsident des Internationalen Boxverbandes IBA, zu dem das Internationale Olympische Komitee die Beziehungen abgebrochen hatte. Laut einer Mitteilung der IBA verlieh der russische Präsident Wladimir Putin Kremlew im April 2026 den "Orden der Freundschaft". Auf der IBA-Webseite waren zudem Fotos von Donald Trump Jr. zu sehen, wie im September 2025 gemeinsam mit Kremlew bei einer Veranstaltung in Istanbul auf der Bühne stand.
gav/
Latest stories
Topthemen Trump gibt Abkommen mit Dänemark über Grönland bekannt
"Dauerhafte Kontrolle" über die Sicherheit Grönlands: US-Präsident Donald Trump hat eine Einigung mit Dänemark über die Zukunft der autonomen dänischen Arktisinsel bekannt gegeben. Die Vereinbarung übertrage die "dauerhafte Kontrolle über die Sicherheit und alle anderen Belange in Grönland" an Washington, teilte Trump am Freitag in seinem Onlinedienst Truth Social mit. Zudem werde es "Gegnern" der USA verboten sein, eine militärische Präsenz auf...
Topthemen Dänische Regierungschefin Frederiksen: Grönland-Deal ist "gut für die Nato und Europa"
Die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen und der grönlandische Regierungschef Jens-Frederik Nielsen haben das von US-Präsident Donald Trump bekanntgegebene Abkommen über die Arktisinsel Grönland begrüßt. Die Vereinbarung sei "gut für die Nato und für Europa", erklärte Frederiksen am Freitag. Nielsen fügte in einer Stellungnahme hinzu...
Topthemen Trump erteilt CNN und anderen US-Medien Hausverbot
Neue Eskalationsstufe in seinem Kampf gegen die Medien: US-Präsident Donald Trump hat den beiden Fernsehsendern CNN und MS NOW - ehemals MSNBC - sowie der Plattform Politico den Zutritt zum Weißen Haus untersagt. Auf seiner Onlineplattform Truth Social erklärte Trump am Freitag, das Hausverbot trete umgehend in Kraft. "Andere Medien, die Falschinformationen verbreiten, werden folgen"...