Enrique bleibt bis 2030 - PSG-Fehlstart perfekt
Erfolgstrainer Luis Enrique hat seinen Vertrag bei Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain vorzeitig bis 2030 verlängert - anschließend aber die erste Saisonniederlage in der Ligue 1 kassiert. Gegen die AS Monaco verlor der Meister nach Führung mit 1:2 (1:0) - und findet sich mit nur zwei Punkten aus den ersten drei Spielen auf einmal weit unten in der Tabelle wieder.
Kurz vor dem ersten Heimspiel der Saison hatte noch Partystimmung geherrscht. PSG verlängerte auf einen Schlag neben Enrique auch die Verträge von Lucas Beraldo, Senny Mayulu, Joao Neves, Willian Pacho (jeweils bis 2031) und Fabián Ruiz (bis 2028). Zudem wurden die Neuzugänge vorgestellt und der Supercup als neustes Trophäe der beträchtlichen Sammlung präsentiert.
Anschließend brachte Kapitän Marquinhos sein Team in Führung (31.), doch Nazinho (58.) und Stanis Idumbo (72.) drehten das Spiel zugunsten der Monegassen, bei denen Paris Brunner in der Startelf stand. Die Mannschaft aus dem Fürstentum steht mit neun Punkten an der Tabellenspitze - und damit bereits sieben Punkte vor PSG.
"Sie verkörpern sowohl die Gegenwart als auch die Zukunft unseres Vereinsprojekts", wurde Präsident Nasser Al-Khelaifi in einer Pressemitteilung mit Blick auf die gleich sechs Vertragsverlängerungen zitiert. "Gemeinsam wollen wir langfristig aufbauen, unseren Werten treu bleiben und weiterhin eine gemeinsame Geschichte schreiben, auf die unsere Fans stolz sein können."
Enrique (56), der zuvor den FC Barcelona und die spanische Nationalmannschaft trainiert hatte, war im Sommer 2023 nach Paris gekommen und führte PSG seitdem zu sämtlichen nationalen und internationalen Erfolgen. In diesem Sommer verteidigte Paris seinen Königsklassen-Titel und feierte das Double aus Meisterschaft und Champions League. Enriques ursprünglicher Vertrag wäre am Ende der Saison ausgelaufen.
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