Agenus gibt Veröffentlichung der multizentrischen Phase-2-Studie UNICORN in Nature Medicine bekannt: Neoadjuvante Kombination BOT+BAL erzielt starkes Ansprechen beim resektablen Kolonkarzinom

03 Nov 2026 - 00:06

Lexington
  • Nach einer BOT-Dosis und zwei BAL-Dosen erreichte die neoadjuvante Therapie mit BOT+BAL beim pMMR/MSS-Kolonkarzinom den primären Endpunkt der Studie: 36 Prozent der Patienten zeigten ein ausgeprägtes pathologisches Ansprechen, darunter 29 Prozent eine pathologische Komplettremission. Insgesamt wiesen 71 Prozent ein pathologisches Ansprechen auf.
  • Bei keinem der mit BOT+BAL behandelten Patienten trat ein Rezidiv auf. Die mediane Nachbeobachtungszeit betrug 19,2 Monate beim MSS- und 16,7 Monate beim MSI-H-Kolonkarzinom. Das ereignisfreie Überleben nach zwölf Monaten lag in beiden Kombinationskohorten bei 100 Prozent.
  • Unabhängige, multizentrische UNICORN-Ergebnisse untermauern die begutachtete neoadjuvante Evidenz aus der NEST-Studie, auf der die geplante Phase-3-Studie ROBBIN von Agenus beim MSS/pMMR-Kolonkarzinom mit kurativer Zielsetzung aufbaut.

Agenus Inc. (Nasdaq: AGEN) , ein führendes Unternehmen im Bereich der Immunonkologie, hat heute die Veröffentlichung der Ergebnisse der von Prüfärzten initiierten, multizentrischen Phase-2-Studie UNICORN in einer Fachzeitschrift mit Peer-Review bekannt gegeben. Die Studie untersuchte eine kurzzeitige präoperative (neoadjuvante) Behandlung mit Botensilimab (BOT), dem multifunktionalen, Fc-verstärkten Anti-CTLA-4-Antikörper von Agenus, als Monotherapie oder in Kombination mit Balstilimab (BAL), dem Anti-PD-1-Antikörper des Unternehmens, bei Patienten mit resektablem, lokal fortgeschrittenem Kolonkarzinom. Der Fachartikel mit dem Titel „ Preoperative botensilimab with or without balstilimab for patients with resectable, locally advanced pMMR or dMMR colon cancer: the UNICORN trial by GONO “ ist in Nature Medicine erschienen und unter DOI 10.1038/s41591-026-04710-1 abrufbar.

In die UNICORN-Studie wurden 56 Patienten in vier nicht randomisierte Kohorten mit je 14 Teilnehmern aufgenommen. Untersucht wurden BOT als Monotherapie und BOT+BAL beim Kolonkarzinom mit intakter Mismatch-Reparatur und Mikrosatellitenstabilität (pMMR/MSS) sowie mit Mismatch-Reparatur-Defizienz und hoher Mikrosatelliteninstabilität (dMMR/MSI-H). In der Studie wurden das pathologische Ansprechen, das ereignisfreie Überleben, zirkulierende Tumor-DNA (ctDNA) sowie biologische Veränderungen in Gewebeproben vor und nach der Behandlung untersucht.

Klinische Ergebnisse der UNICORN-Studie

Von den 14 mit BOT+BAL behandelten Patienten mit pMMR/MSS-Kolonkarzinom erreichten 36 Prozent ein ausgeprägtes pathologisches Ansprechen (Major Pathologic Response, MPR), definiert als höchstens 10 Prozent vitales Resttumorgewebe zum Zeitpunkt der Operation. Bei 29 Prozent kam es zu einer pathologischen Komplettremission (pCR): Weder im Primärtumor noch in den Lymphknoten war vitales Tumorgewebe nachweisbar. Insgesamt zeigten 71 Prozent der Patienten ein pathologisches Ansprechen, definiert als Tumorreduktion um mindestens 50 Prozent.

Zur historischen Einordnung: In bereits veröffentlichten Studien zum pMMR-Kolonkarzinom erzielte eine CTLA-4/PD-1-Kombinationsimmuntherapie der ersten Generation eine MPR-Rate von etwa 20 Prozent, eine neoadjuvante Chemotherapie eine MPR-Rate von 8 Prozent i,ii .

In der separaten pMMR/MSS-Kohorte mit BOT-Monotherapie zeigte sich bei 43 Prozent der Patienten eine partielle Tumorregression, allerdings erreichte kein Patient eine MPR oder eine pCR. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass BOT bei einem Teil der pMMR-Tumoren eine Antitumorwirkung auslösen kann. Ein stärkeres Ansprechen bis hin zur vollständigen Remission wurde dagegen erst bei zusätzlicher Gabe von BAL und der damit verbundenen PD-1-Blockade beobachtet.

Bei dMMR/MSI-H-Erkrankungen erreichten alle 14 Patienten (100 Prozent) der BOT+BAL-Behandlungskohorte ein MPR, 13 davon (93 Prozent) eine pCR. Unter BOT allein lagen diese Raten bei 36 bzw. 29 Prozent.

Das Ansprechen unter BOT+BAL hielt an. Bis zum Datenstichtag am 9. Februar 2026 war bei keinem der mit BOT+BAL behandelten Patienten ein Rezidiv aufgetreten. Die mediane Nachbeobachtungszeit betrug 19,2 Monate bei Patienten mit pMMR/MSS-Kolonkarzinom und 16,7 Monate bei Patienten mit dMMR/MSI-H-Kolonkarzinom. Das ereignisfreie Überleben nach zwölf Monaten lag in beiden Kombinationskohorten bei 100 Prozent.

Bei 98 Prozent der Patienten konnte der geplante Operationszeitpunkt eingehalten werden, und bei allen 56 Patienten wurde eine chirurgische Resektion durchgeführt. Bei einem Patienten kam es im Zusammenhang mit einer Hyperthyreose vom Grad 3 zu einer zehntägigen Verzögerung der Operation. Immunvermittelte unerwünschte Ereignisse vom Grad 3 oder 4 traten bei 2 Prozent der Patienten auf.

Translationale Ergebnisse

  • ctDNA-Clearance korrelierte mit dem Ansprechen: Bei allen fünf auswertbaren pMMR/MSS-Patienten mit MPR war die ctDNA vor der Operation nicht mehr nachweisbar. Bis zum Datenstichtag war bei keinem der Patienten mit ctDNA-Clearance ein Rezidiv aufgetreten.
  • Biologische Befunde im Einklang mit dem Fc-verstärkten Design von BOT: In gepaarten Tumorproben, die vor Behandlungsbeginn und bei der Operation entnommen wurden, zeigten sich mit dem Ansprechen verbundene Immunveränderungen. Diese biologischen Befunde entsprechen dem erwarteten Wirkmechanismus von BOT mit verstärkter Fc-Funktion und seiner Fähigkeit, die Immunumgebung des Tumors umzugestalten. Dazu zählen eine Abnahme immunsuppressiver Signaturen regulatorischer T-Zellen und eine verstärkte Infiltration von Immunzellen.

Die UNICORN-Ergebnisse wurden veröffentlicht, nachdem kürzlich bereits die wissenschaftlich begutachteten Ergebnisse der unabhängigen Phase-2-Studie NEST zur neoadjuvanten Behandlung mit BOT+BAL erschienen waren. Die inzwischen wissenschaftlich begutachteten Studien NEST (monozentrisch) und UNICORN (multizentrisch) liefern einander ergänzende klinische Erkenntnisse. Übereinstimmend zeigen sie ein starkes pathologisches Ansprechen, eine ctDNA-Clearance und die Durchführbarkeit der geplanten Operationen. Aus der längerfristigen Nachbeobachtung liegen zudem zunehmend Daten vor. Auch wenn sich die Studien in ihrem Design unterschieden, stärkt die Konsistenz der Ergebnisse aus unabhängig voneinander durchgeführten Untersuchungen die klinische Grundlage dafür, BOT+BAL früher im Verlauf des Kolonkarzinoms zu prüfen.

Besondere Bedeutung hat dies beim MSS-Kolonkarzinom, auf das rund 85 Prozent der kolorektalen Karzinome im Frühstadium entfallen und das bislang nur begrenzt von herkömmlichen Immuntherapien profitiert hat iii,iv . Bei kurativer Zielsetzung bietet eine Behandlung vor der Operation die Chance, das Immunsystem zu aktivieren, solange der Primärtumor und das umliegende Immunmilieu noch intakt sind. Ziel ist es, eine Resterkrankung zu beseitigen und Rezidive zu verhindern, damit letztlich mehr Patienten geheilt werden können.

„UNICORN liefert überzeugende, unabhängige Belege dafür, dass BOT+BAL beim MSS-Kolonkarzinom – einer Erkrankung, die bislang als resistent gegenüber herkömmlicher Immuntherapie galt – ein tiefes Ansprechen erzielen kann“, so Steven O’Day, M.D., Chief Medical Officer bei Agenus . „Da bislang keine Rezidive beobachtet wurden, unterstreichen diese Ergebnisse das Potenzial einer früheren Behandlung. Zusammen mit NEST bilden sie eine solide Grundlage für unsere geplante Phase-3-Studie ROBBIN und für unser Ziel, die Behandlung des MSS-Kolonkarzinoms bei kurativer Zielsetzung zu verändern.“

Agenus treibt die geplante weltweite randomisierte Phase-3-Studie ROBBIN voran, in der neoadjuvantes BOT+BAL mit anschließender Standardtherapie im Vergleich zur alleinigen Standardtherapie bei nicht vorbehandelten Patienten mit MSS/pMMR-Kolonkarzinom im Hochrisiko-Stadium II oder im Stadium III untersucht wird. Als primärer Endpunkt ist das ereignisfreie Überleben vorgesehen.

„UNICORN bot uns die seltene Gelegenheit, nicht nur das Ansprechen des Tumors zu beurteilen, sondern auch die biologischen Veränderungen zu untersuchen, die innerhalb der kurzen Zeit vor der Operation stattgefunden haben“, erklärt Filippo Ghelardi, M.D., Erstautor der Studie und Fellow für medizinische Onkologie an der Fondazione IRCCS Istituto Nazionale dei Tumori in Mailand, Italien . „Die von uns beobachtete Übereinstimmung zwischen starkem pathologischem Ansprechen, der Clearance der zirkulierenden Tumor-DNA und Veränderungen im Immunmilieu des Tumors liefert mehrere Hinweise auf die Aktivität der Behandlung. Beim MSS-Kolonkarzinom, bei dem die Immuntherapie bislang nur begrenzt wirksam war, gewinnen wir durch diese Ergebnisse wichtige neue Erkenntnisse darüber, was möglich sein könnte, wenn die Behandlung früher im Krankheitsverlauf beginnt.“

„Das MSS-Kolonkarzinom galt viele Jahre lang als weitgehend resistent gegenüber Immuntherapien. Die UNICORN-Studie stellt diese Annahme bei kurativer Zielsetzung infrage“, ergänzt Filippo Pietrantonio, M.D., Hauptprüfarzt der Studie und Letztautor der Veröffentlichung sowie Leiter der Abteilung für gastrointestinale Onkologie der Fondazione IRCCS Istituto Nazionale dei Tumori , Mailand, Italien . „Bei einem früheren Behandlungsbeginn geht es nicht einfach darum, den Tumor vor der Operation zu verkleinern. Ziel ist es vielmehr, ein Wiederauftreten der Erkrankung zu verhindern und letztlich mehr Patienten eine Heilung zu ermöglichen. Das starke Ansprechen nach kurzer Behandlungsdauer, die planmäßige Durchführung der Operationen und das bisherige Ausbleiben von Rezidiven in den Kombinationskohorten liefern überzeugende Gründe, dieses Behandlungsziel in einer größeren randomisierten Studie zu untersuchen.“

Über die UNICORN-Studie

UNICORN (NCT05845450) ist eine laufende multizentrische, nicht randomisierte, offene Phase-2-Plattformstudie im Window-of-Opportunity-Design, die von der Fondazione GONO gesponsert wird. Die Studie untersucht präoperative Kurzzeittherapien bei Patienten, die anhand molekularer Merkmale ausgewählt wurden.

Die in Nature Medicine veröffentlichte Analyse wertete die Kohorten 4 bis 7 mit insgesamt 56 Patienten aus, die an einem pMMR/MSS- oder dMMR/MSI-H-Kolonkarzinom erkrankt waren und vor einer Operation mit kurativer Zielsetzung BOT allein oder BOT+BAL erhielten. Patienten unter BOT-Monotherapie erhielten an Tag 1 Botensilimab in einer Dosis von 1 mg/kg. Patienten unter BOT+BAL erhielten an Tag 1 Botensilimab in einer Dosis von 1 mg/kg sowie an Tag 1 und Tag 15 jeweils Balstilimab in einer Dosis von 3 mg/kg. Die Operation war für Tag 35 (± 5 Tage) geplant. Primärer Endpunkt war das zentral beurteilte ausgeprägte pathologische Ansprechen (MPR), definiert als höchstens 10 Prozent vitales Resttumorgewebe. Zu den sekundären und explorativen Analysen gehörten Sicherheit, Lebensqualität, longitudinale ctDNA-Verläufe, räumliche Transkriptomik, die Dynamik peripherer Immunzellen, genomische Korrelate sowie Mikrobiomanalysen. Die Studie wurde von GONO und weiteren Forschungsförderern unterstützt. Agenus stellte BOT und BAL zur Verfügung.

Über Agenus

Agenus ist ein führendes Unternehmen auf dem Gebiet der Immunonkologie, das Krebserkrankungen mit einer umfassenden Pipeline immunologischer Wirkstoffe bekämpft. Im Jahr 1994 wurde das Unternehmen mit dem Ziel gegründet, die Gruppe der Patienten zu vergrößern, die von einer Krebsimmuntherapie profitieren. Dazu wird eine breite Palette von Antikörpertherapeutika, adoptiven Zelltherapien (über MiNK Therapeutics) und Adjuvanzien in Kombination eingesetzt. Agenus verfügt über umfassende End-to-End-Entwicklungskapazitäten, die kommerzielle und klinische cGMP-Produktionsstätten, Forschung und Entwicklung sowie globale klinische Aktivitäten umspannen. Seinen Sitz hat Agenus in Lexington, im US-Bundesstaat Massachusetts. Weitere Informationen unter www.agenusbio.com oder @agenus_bio. Wichtige Informationen für Investoren werden regelmäßig auf unserer Website und in unseren sozialen Medien veröffentlicht.

Über Botensilimab (BOT)

Botensilimab (BOT) ist ein humaner, multifunktionaler, Fc-verstärkter Anti-CTLA-4-Antikörper, der entwickelt wurde, um sowohl die angeborene als auch die adaptive Antitumor-Immunantwort zu verstärken. Sein neuartiges Design nutzt Wirkmechanismen, um den Nutzen der Immuntherapie auf „kalte“ Tumoren auszuweiten, die im Allgemeinen schlecht auf die Standardtherapie ansprechen oder gegenüber herkömmlichen PD-1/CTLA-4-Therapien und in der Erprobung befindlichen Therapien refraktär sind. BOT verstärkt die Immunantworten bei einer Vielzahl von Tumorarten, indem es T-Zellen primiert und aktiviert, die intratumoralen regulatorischen T-Zellen reduziert, myeloide Zellen aktiviert und dauerhafte Gedächtnisreaktionen induziert.

BOT+Balstilimab (BAL) wurde bereits bei mehr als neun Tumorarten an über 1.500 Patienten untersucht – von refraktären Erkrankungen in späten Therapielinien bis hin zum neoadjuvanten Einsatz in frühen Krankheitsstadien. Die Kombination wird entwickelt, um mehr Patienten den Nutzen der Immuntherapie zugänglich zu machen, darunter Patienten mit mikrosatellitenstabiler (MSS) Erkrankung sowie mit Tumoren, die als immunologisch „kalt“ oder resistent gegenüber bestehenden Immuntherapien gelten.

Weitere Informationen zu den Botensilimab-Studien erhalten Sie unter www.clinicaltrials.gov .

Über Balstilimab (BAL)

Balstilimab ist ein neuartiges, vollständig menschliches monoklonales Immunglobulin G4 (IgG4), das entwickelt wurde, um die Interaktion von PD-1 (Programmed Cell Death Protein 1) mit seinen Liganden PD-L1 und PD-L2 zu blockieren. Es wurde bereits an mehr als 900 Patienten getestet und hat bei verschiedenen Tumorarten seine klinische Wirksamkeit und ein günstiges Verträglichkeitsprofil nachgewiesen.

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen gemäß den Safe-Harbor-Bestimmungen der US-amerikanischen Wertpapiergesetze, darunter Aussagen zu den Botensilimab- und Balstilimab-Programmen, zu den erwarteten behördlichen Zeitplänen und Einreichungen sowie alle sonstigen Aussagen, die Begriffe wie „könnte“, „glaubt“, „erwartet“, „geht davon aus“, „hofft“, „beabsichtigt“, „plant“, „prognostiziert“, „schätzt“, „wird“, „etablieren“, „potenziell“, „Überlegenheit“, „Best-in-Class“ sowie ähnliche Ausdrücke enthalten, um zukunftsgerichtete Aussagen zu kennzeichnen. Diese zukunftsgerichteten Aussagen sind mit Risiken und Ungewissheiten behaftet, die dazu führen könnten, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich davon abweichen. Zu diesen Risiken und Ungewissheiten gehören unter anderem die Faktoren, die im Abschnitt „Risikofaktoren“ unseres jüngsten Jahresberichts auf Formular 10-K für das Jahr 2025 sowie in den nachfolgenden Quartalsberichten auf Formular 10-Q beschrieben sind, die bei der Securities and Exchange Commission eingereicht wurden. Agenus empfiehlt Anlegern, sich nicht übermäßig auf die in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen zu verlassen. Diese Aussagen gelten ausschließlich zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Pressemitteilung, und Agenus übernimmt keine Verpflichtung, die Aussagen zu aktualisieren oder zu revidieren, sofern dies nicht gesetzlich vorgeschrieben ist. Alle zukunftsgerichteten Aussagen unterliegen in ihrer Gesamtheit ausdrücklich diesem Vorbehalt.

Quellenangaben

i. Tan PB, Verschoor YL, Van Den Berg JG, et al. Neoadjuvant immunotherapy in mismatch-repair-proficient colon cancers. Nature. Online veröffentlicht am 20. Oktober 2025. doi:10.1038/s41586-025-09679-4.

ii. Morton D, Seymour M, Magill L, et al. Preoperative Chemotherapy for Operable Colon Cancer: Mature Results of an International Randomized Controlled Trial. J Clin Oncol. 2023;41(8):1541-1552. doi:10.1200/JCO.22.00046.

iii. Buchler T. Front Oncol. 2022;12:888181.

iv. Guven DC, et al. Oncologist. 2024;29(5):e580-e600.

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