Unionsfranktionschef Frei nimmt Merz in Schutz
Unionsfraktionschef Thorsten Frei hat Bundeskanzler Friedrich Merz (beide CDU) vor innerparteilicher Kritik in Schutz genommen. "Wer glaubt, dass wir mit Personaldebatten irgendeines der drängenden Probleme dieser Zeit lösen, befindet sich auf einem Irrweg", sagte Frei dem "Spiegel" laut Mitteilung vom Donnerstag. Er gehe fest davon aus, dass Merz Ende des Jahres noch Kanzler sein werde.
Jetzt gehe es darum, den Reformstau in Deutschland aufzulösen, sagte der Fraktionschef. Frei zählte dabei unter anderem die sozialen Sicherungssysteme, die langfristige Energieversorgung und Steuerlasten auf. Diese Aufgabe müsse jeder bewältigen, der die Bundesregierung führe.
Eine Minderheitsregierung im Bund bezeichnete Frei als "Irrsinn". Es sei eine Illusion zu glauben, dass die Union ihre Mehrheiten "mal links, mal rechts suchen" könne. "Die unbequemen Reformen, die notwendig sind, würde eine Minderheitsregierung niemals ins Werk setzen können", sagte Frei. "Die AfD würde eine Minderheitsregierung am Nasenring durch die Manege führen", warnte er.
Ein solches Szenario wäre das "Ende für die Union". Frei bekannte sich zur Koalition mit der SPD. "Eine Mehrheit gibt es für uns nur in dieser Koalition, und all die notwendigen Reformen können wir nur in dieser Konstellation schaffen", fügte er hinzu.
Latest stories
Jornal Juventus e Crystal Palace começam a Liga Europa com goleadas
A Juventus de Turim iniciou sua busca pelo título da Liga Europa com uma goleada por 5 a 0 sobre o NEC Nijmegen nesta quinta-feira (17), enquanto o Crystal Palace bateu...
Jornal Meta é criticada internamente por proteções 'insuficientes' contra deepfakes
A Meta anunciou nesta quinta-feira que vai remover vídeos gerados por inteligência artificial (IA) contra duas mulheres, entre elas uma política britânica, depois que o Conselho de Supervisão da gigante tecnológica considerou "insuficientes" as proteções...
Jornal Combates entre forças do governo e houthis deixam dezenas de mortos no Iêmen
Os combates entre as forças governamentais do Iêmen, apoiadas pela Arábia Saudita, e os rebeldes houthis deixaram ao menos 63 mortos dos dois lados nesta quinta-feira (17), enquanto Riade e seus aliados tentam conter o grupo alinhado...