Schlotterbeck über Verletzung: "Bisher schwerste Zeit"
Nationalspieler Nico Schlotterbeck hat die Monate nach seinem Innenbandriss im Sprunggelenk bei der WM als seine "bisher schwerste Zeit im Fußball" bezeichnet. Die 84 Tage bis zu seinem Comeback seien "extrem hart" gewesen, sagte der Innenverteidiger in einem Interview auf der Vereinswebsite von Borussia Dortmund. "Wenn ich verletzt bin, bin ich nicht der Bestgelaunte", sagte der 26-Jährige.
Schlotterbeck hatte am vergangenen Wochenende im Bundesligaspiel gegen den SC Paderborn seine Rückkehr gefeiert. "Mit dem Fußball gehen wir ja schon einer gewissen Sucht nach, und ich habe es vermisst, wieder vor den Fans zu spielen", sagte er.
Erst drei Tage vor dem Spiel war Schlotterbeck wieder komplett ins Mannschaftstraining eingestiegen. Seine Verletzung hatte er im zweiten WM-Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste (2:1) am 20. Juni erlitten. Der neue Bundestrainer Jürgen Klopp hatte Schlotterbeck am Donnerstag für die komplette Länderspielphase nominiert.
"Ich freue mich total darauf. Es ist eine neue Ära, die er einleitet, und ich hoffe, eine erfolgreiche", sagte der Abwehrspieler. Über seinen neuen Nationaltrainer sagt er: "Die Vita, die er hier in Dortmund und in Liverpool hat, ist richtig, richtig gut."
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