Nach Brandanschlag auf Synagoge in Wuppertal: Hinweise auf antisemitisches Motiv
Nach dem Brandanschlag auf eine Synagoge in Wuppertal haben sich die Hinweise auf ein antisemitisches Tatmotiv verdichtet. Äußerungen des 37-jährigen Verdächtige bereits während seiner Festnahme deuteten auf ein antisemitisches Tatmotiv hin, teilte die Staatsanwaltschaft in der nordrhein-westfälischen Stadt am Freitag mit. Der Mann soll am Donnerstag einen Brandsatz an der Eingangstür eines zur Synagoge gehörenden Cafés gelegt haben.
Menschen, die sich in der Synagoge aufhielten, konnten das Feuer demnach löschen. An der Tür entstand ein Sachschaden, verletzt wurde niemand. Polizisten nahmen den aus Afghanistan stammenden 37-Jährigen wenig später in Tatortnähe vorläufig fest. Nach Auswertung von Aufnahmen einer Videoüberwachung sei er dringend verdächtig, das Feuer gelegt zu haben, hieß es weiter.
Bei der Durchsuchung seiner Wohnung fanden Ermittler mehrere Messer und eine Machete. Der Tatverdächtige sollte am Freitag einem Haftrichter vorgeführt werden. Dem wegen Bedrohung vorbestraften Mann werde versuchte schwere Brandstiftung vorgeworfen.
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