Rallye: WM-Finale in Saudi-Arabien wegen Kriegs gestrichen
Wegen des Nahostkriegs ist das für November in Saudi-Arabien geplante Finale der Rallye-Weltmeisterschaft abgesagt worden. Das gab der Automobilsport-Weltverband FIA am Donnerstag bekannt
Durch die Streichung der Wüstenrallye fällt die Entscheidung in der Fahrer-Wertung nun bereits bei der Rallye Sardinien (1. bis 4. Oktober) als 13. und nunmehr letztem WM-Lauf. Die Konstrukteurs-Wertung hatte Toyota am vergangenen Wochenende in Chile für sich entschieden.
In Saudi-Arabien fällt die Rallye im laufenden Jahr nicht als erstes internationales Motorsport-Ereignis von Rang aufgrund der Auswirkungen des Krieges zwischen Israel sowie den USA und dem Iran auf die Golf-Region aus. Bereits im vergangenen März war das Formel-1-Rennen wegen militärischen Auseinandersetzung gestrichen worden. Aus dem gleichen Grund steht derzeit auch ein Fragezeichen hinter den finalen Formel-1-Läufen im Dezember in Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten.
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